Abschied auf Zeit – mit Dankbarkeit im Herzen
- Sebastian Menn

- 26. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Nach fünf intensiven Jahren verabschiede ich mich aus der Kommunalpolitik – aus dem Kreistag und dem Stadtrat, in den ich zwischenzeitlich nachgerückt war. Auch den Parteivorsitz werde ich auf dem kommenden Parteitag im November abgeben.
Es ist kein Abschied von der Idee, etwas zu bewegen – sondern die Möglichkeit Neues zu gestalten.
In diesen Jahren durfte ich erleben, was politisches Engagement wirklich bedeutet: Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen, streiten, überzeugen – und immer wieder neu an das gemeinsame Ziel zu glauben.
Ich danke von Herzen meinem Team und allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern innerhalb und außerhalb der SPD, die mit Leidenschaft, Geduld und unermüdlichem Einsatz dazu beigetragen haben, dass Politik vor Ort wirkt. Menschen, die noch spät in der Nacht an Konzepten gefeilt, Anträge geschrieben oder Veranstaltungen vorbereitet haben – nicht für sich, sondern für das große Ganze.
Ein besonderer Dank gilt meiner Familie, meinen Freunden und Mitbewohnern, die mir den Rücken freigehalten haben – während ich Jahr für Jahr 40.000 bis 50.000 Kilometer zu Sitzungen, Terminen und Veranstaltungen gependelt bin. Ohne dieses Vertrauen und Verständnis wäre Engagement in dieser Form nicht möglich gewesen.
Wenn ich auf die letzten Jahre blicke, erfüllt es mich mit Stolz:
Wir haben die politische Organisation im Kreis auf ein neues Reifegradniveau gebracht – Prozesse professionalisiert, Strukturen geschaffen, Verantwortung geteilt. Jetzt gilt es, diese Arbeit zu verstetigen und nachhaltig zu verankern.
Doch wir dürfen uns nicht ausruhen. Im Kreis Olpe steckt gewaltiges Potenzial – wirtschaftlich, digital, menschlich. Aber uns läuft die Zeit davon.
Es gilt für meine Nachfolger gemeinsam ein klares Zukunftsbild zu entwerfen: Wie wollen wir als Region im Zeitalter der digitalen Transformation, des wirtschaftlichen Wandels und des globalen Wettlaufs um Technologien bestehen?
Wie schaffen wir es, unsere Stärken zu verbinden und jungen Menschen Perspektiven zu geben – hier, in ihrer Heimat?
Das sind Fragen, die bleiben. Und ich werde wiederkommen, um meinen Teil zur Antwort beizutragen.
Jetzt aber beginnt ein neues Kapitel: Die Verantwortung für eines der größten IT-Portfolios Deutschlands wartet – eine Aufgabe, der ich meine volle Aufmerksamkeit widme und auf die ich mich sehr freue.
Abschied auf Zeit.
Mit Dankbarkeit für das Erreichte.
Mit Zuversicht auf das, was kommt.
Vielen Dank!




Kommentare